02 Ursache Wunsch - Sinnformative Lebenskunst

Vom Urknall
zur Erfahrung
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Der Wunsch erleben zu wollen, die Ursache?

Jedes Lebewesen trägt sie in sich, diese geheimnisvolle Sehnsucht, erleben zu wollen und sich dafür selbst zu erhalten. Vor aller Erfahrung, steht also so etwas wie eine drängende Neugierde. Alles, was wir in diesem Universum auch immer erleben, geschieht auf Grundlage dieser schwer zu beschreibenden Kraft.
Eigentlich kann man davon ausgenen, dass diese geheimnisvolle Sehnsucht nach Erfahrung schon von Anbeginn aller Zeiten in diesem Universum vorhanden war (zumindest als Anlage). Das heißt: Im Moment des Urknalls, war dieses kuriose „Erleben wollen“ bereits ein möglicher Bestandteil. Noch plausibler wird alles, wenn man sich vorstellt, dass dieser "Erfahrungshunger" den Urknall selbst erst ausgelöst hat - aber dazu später mehr.

Dieses "Herbei-Wünschen" war aber nicht nur die Ursache am Anfang, sondern findet bis heute ununterbrochen statt. Vielleicht befindest du dich gerade in einem Raum. Schau dich um. Alles was du siehst, war einmal luftig-leichter Gedanke und Wunsch, bevor es sich so angeordnet hat.

Die Dinge, die uns auf dieser Welt begegnen, sind möglicherweise die Folge einer gigantischen Wunschverkettung, ausgelöst durch eine geheimnisvolle Sehnsucht, Erfahrungen machen zu wollen.

Diese geheimnisvoll-drängende Ursache scheint also unvergänglich und nach wie vor in jedem Lebewesen permanent anwesend zusein.




Falls du Zeit und Lust hast, hier noch einige Gedanken zum Thema Wünschen:

Grenzenloses Wünschen
Vielleicht bist du ja gerade wirklich in einem Gebäude oder in einem anderen, durch Menschen gestalteten Umfeld. Alles, was du siehst, war einmal Gedanke und Wunsch, bevor es so gebaut und hergestellt wurde. Angefangen von den Wänden über die Bilder bis hin zu den Lampen und Steckdosen formte sich alles nur durch luftige Idee und die geringe Energie von Sehnsüchten – realisiert genau in den Momenten, in dem die Dinge „auf der Kippe“ standen und somit ganz leicht mit wenig Ennergie (Gedanken) beeinflussbar waren (Chaostheorie). Hast du dich schon einmal gefragt, wie viele Gedanken und Wünsche für die „Realwerdung“ eines Automobils notwendig sind? Da sitzen Heerscharen von Konstrukteuren, denken und wünschen sich ein gutes Ergebnis, zum Beispiel einen formschönen Rückspiegel mit Blinker, beheizbar und mit elektrischer Verstellfunktion. Solche Wünsche erfüllen sich aber nur deshalb, weil vorher schon andere Konstrukteure Vorarbeit geleistet und bereits ihrerseits Gedanken und Wünsche beigesteuert haben. Diese stecken in Hilfsmitteln, wie PCs, Materialien und Kunststoffmaschinen, aber auch in unendlich viel aufgezeichneter Erfahrung.
Vor zweihundert Jahren wäre der Wunsch nach einem beheizbaren Rückspiegel mit elektronischer Einstellung noch unerfüllt geblieben. Alles das, was Menschen bis heute geschaffen haben, war Wunsch und Traum. Es wurde möglich durch ein verkettetes Geflecht aus Sehnsüchten und Gedanken, ohne jeden erkennbaren Anfang.
Bemerkenswert ist, dass sich die meisten Wünsche erfüllen lassen, wenn sie nicht anderen, vormals ausgesprochenen Wünschen widersprechen. Menschen hatten von Anbeginn den Wunsch, fliegen zu wollen. Und nun können sie es, und das noch auf die vielfältigsten Weisen.
Es scheint aber auch Grenzen zu geben. Hat sich erst einmal ein Wunsch manifestiert und das Resultat ist eingetreten, müssen wir wohl damit leben (Kausalität). Es scheint unglaublich schwierig zu sein, das Gewünschte wieder loszuwerden oder rückgängig zu machen. Es lässt sich nur mit neuen Wünschen unter Berücksichtigung der vorherigen umgehen. Ich denke, dass sich viele Menschen nachträglich wünschen würden, dass die Kernspaltung nie entdeckt worden wäre. Aber nun haben wir sie. Das, was uns jetzt noch bleibt, ist uns zu wünschen, dass sie nur zu unserem Nutzen angewendet wird, und falls doch was schiefgeht, sich die Schäden in Grenzen hält. Auch die neue Schutzhülle über dem Reaktor von Tschernobyl war so ein Wunsch. Gewünschtes bleibt und baut aufeinander auf!

Aber, welche Wünsche machen überhaupt Sinn?
Welche Wunschstrategie ist die richtige?
Der Kybernetiker Heinz von Foerster sagte hierzu: „Handle stets so, dass du die Anzahl der Wahlmöglichkeiten vergrößerst.“ Sinn macht es also, sich das zu wünschen, was möglichst viele Grenzen auflöst, uns also nachhaltig zu mehr Freiheit und Erfahrungsfülle führt.

Vielleicht bist du jetzt gerade auch draußen in der freien Natur. Auch Tiere und Pflanzen gestalten unsere Welt durch geringe Energien. Hier finden wir zwar oft keine klassischen Wünsche mehr, die einem intelligent-logischen Denken entspringen, aber doch die gestaltenden Kräfte für Erlebnisfülle, seien sie auch noch so klein. Federn, Flossen und Beine dienen der erlebbaren Freiheit und die Stacheln eines Igels oder einer Kaktuspflanze ihrer Erhaltung. Ganz sicher ist das alles kein evolutionärer Zufall. Wer schon einmal einen Blick in einen Urwald geworfen hat und den täglichen Kampf um das Erfahrungmachen mit ansehen durfte, der spürt, dass da etwas geschieht, was schon uralt ist. Vielleicht begann diese Wunschverkettung schon mit dem Urknall. Möglicherweise waren es irgendwelche subtile Ur-Wunsch-Energien, die unser physikalisches Universum mit seinen Erfahrungsbedingen herbei gesehnt haben?   

Wer sich der Praxis des Wünschens einmal auf sympathisch-heitere Art nähern möchte, dem empfehle ich das Buch „Bestellung beim Universum“ von Bärbel Mohr.
Sie beschreibt die für ein erfolgreiches Wünschen sinnvolle Geisteshaltung „ohne Wollen“.



Christoph Heinzel
45527 Hattingen

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